Ich lebe in Konstanz am schönen Bodensee. Meine künstlerische Ausbildung war vorwiegend autodidaktisch. Seit vielen Jahren arbeite ich vor allem in Acryl, seit 2008 in Öl und seit 2014 mit Mischtechniken, Monotypie und Metall. Im malerisch-meditativen Prozess verwende ich teils aufwendige Techniken und setze mich unter anderem mit der Malerei des Jugendstils auseinander.

Was macht Ihre Kunst aus?

Der Mensch ist das zentrale Thema meiner Kunst und fasziniert mich immer wieder aufs Neue. Meine Ausbildung brachte es mit sich, dass ich die die körperliche Seite, die Anatomie, intensiv studiert habe, sicher ein technischer Vorteil bei der Menschendarstellung und der Aktmalerei. Doch der Mensch ist nicht nur Körper. Er ist auch Kultur und Geschichte, Geist und Emotion. Als Gegenpol zur meiner täglichen Konfrontation mit Krankheit, Schmerz und Leid finde ich in der Malerei Symbole für das Positive, für das Schöne und Unversehrte. An griechische Ikonen erinnernd, verweisen die Goldelemente in meinen Bildern auf die typisch menschliche und ewige Suche nach dem Glück.